Vernetzte Geräte, kleine Teams: ein passgenauer Blick auf medizinische Cybersicherheit
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Cybersecurity-Leitfäden für Medizingeräte richten sich meist an Gesundheitssysteme mit eigenen Sicherheitsteams. Das Missionskrankenhaus, das seine ersten vernetzten Analysegeräte und Monitore einsetzt, steht denselben Bedrohungen gegenüber – nur ohne das Personal. Hier ist die passende Version für diese Realität.
Die Grundlagen bieten den meisten Schutz: Ändern Sie Standardpasswörter (Geräte-Defaults sind in jeder Hinsicht öffentlich bekannt), halten Sie klinische Geräte von öffentlichen oder Gastnetzwerken fern, spielen Sie Hersteller-Updates ein, sobald sie angeboten werden, und wissen Sie, welche Ihrer Geräte Patientendaten speichern, damit diese bei der Ausmusterung gelöscht werden. Für all das braucht es keine Sicherheitsabteilung – sondern ein Inventar, das weiß, welche Geräte Netzwerkanschlüsse haben. Noch ein Argument für ein gutes Inventar.
Ehrliches Bedrohungsmodellieren bringt auch Gelassenheit: Das wahrscheinlichste 'Cyber-Ereignis' in einem ländlichen Krankenhaus ist unspektakulär – ein mit Malware verseuchter USB-Stick am Arbeitsplatz, ein geteiltes Passwort, das mit dem Personalwechsel verschwindet – und kein gezielter, raffinierter Angriff. Schützen Sie zuerst gegen das Wahrscheinliche.
Mit der Konnektivität als biomedizinische Anforderung (siehe unsere Feldnotiz zur Bandbreite) wird Sicherheit zur Wartungsgewohnheit neben der Kalibrierung: klein, geplant, dokumentiert. Der Berufsstand hat schon größere Ergänzungen auf die Checkliste übernommen.
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