Perspektive: Der Servicevertrags-Armutsaufschlag
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FromThe Policy Desk
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Perspektivbeitrag; Meinungen folgen.
Ein Muster fällt jedem auf, der im Gesundheitswesen verschiedene Einkommensniveaus erlebt: Das große städtische Krankenhaus verhandelt Serviceverträge mit Mengenrabatt. Das abgelegene Missionskrankenhaus – ein Gerät, keine Verhandlungsmacht, Ozeantransport vom nächsten Servicetechniker entfernt – bekommt Konditionen angeboten, die für eine andere Welt gemacht sind: Reisekosten, die die Reparatur übersteigen, Reaktionszeiten, die sich in Jahreszeiten messen, oder schlichtweg gar kein Serviceangebot.
Das ist der Armutsaufschlag im Geräteservice: Je weniger gezahlt werden kann, desto höher die Servicekosten pro Betriebsstunde – bis nur noch Eigenleistung oder gar nichts bleibt. Niemand hat dieses Ergebnis geplant; es ist das Resultat üblicher Preislogik. Aber 'niemand hat es geplant' macht das Problem nicht weniger lösenswert.
Die Lösungen sind sichtbar: Service-Stufen mit Fernunterstützung – Diagnose per Verbindung statt Flugzeug – werden anders kalkuliert. Regionale Servicepartnerschaften und ausgebildete lokale Selbstständige erweitern die Abdeckung dort, wo Außendiensttechniker wirtschaftlich nicht hinkommen. Großzügige Dokumentation macht aus einem nicht abgedeckten Kunden einen selbstständigen, der weiterhin Ersatzteile kauft. Einige Hersteller setzen diese Modelle im globalen Gesundheitsbereich bereits um; sie sollten mehr darüber sprechen, und Einkäufer sollten das honorieren.
Märkte reagieren auf das, was gemessen und gelobt wird. Messen Sie die Gleichbehandlung bei Reaktionszeiten. Loben Sie die Unternehmen, die auch in kleinen Märkten fair agieren. Der Aufschlag ist kein Naturgesetz – es ist eine Gewohnheit, und Gewohnheiten lassen sich ändern.
