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Die unsichtbare Arbeitskraft: Warum niemand weiß, wie viele Biomedizintechniker es weltweit gibt

1 min read

FromThe Policy Desk

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Balkendiagramm: Ärzte, Pflegekräfte und Apotheker werden in Arbeitsmarktdaten erfasst; Biomedizintechniker sind ein Fragezeichen.

Fragt man nach der Anzahl der Ärzte pro Kopf in einem Land, gibt es eine Antwort; Statistiken zum Gesundheitspersonal werden erhoben, veröffentlicht und diskutiert. Stellt man die gleiche Frage zu Biomedizintechnikern, wird die Spur schnell dünn. In vielen Teilen der Welt ist der Beruf, der Medizintechnik am Laufen hält, statistisch unsichtbar.

Unsichtbarkeit hat Folgen. Nicht gezählte Arbeitskräfte tauchen in den Plänen des Gesundheitssystems nicht auf; was nicht geplant ist, erscheint nicht im Budget; was nicht budgetiert ist, bleibt Improvisation und Zufall überlassen. Die WHO-Gesundheitstechnologie-Umfragen zeigen immer wieder, wie ungleich die biomedizinische Ingenieurskapazität verteilt und dokumentiert ist – und wo es Belege gibt, wie in der Nepal-Studie zur Entsendung ausgebildeter BMETs in ländliche Regierungskrankenhäuser, zeigen sich genau die Funktionsgewinne, die man erwarten würde, wenn die Rolle überhaupt besetzt ist.

Die Lösung beginnt unspektakulär: zählen. Nationale Register für biomedizinisches Personal, die Rolle in den Personalstandards von Gesundheitseinrichtungen verankert, Ausbildungswege wie bei der Pflege nachverfolgt. Berufsverbände und Ausbilder setzen sich seit Jahren dafür ein; sie verdienen lautere Unterstützer.

Unser kleiner Beitrag ist es, die Techniker in unserem Netzwerk als die Fachkräfte zu behandeln, die die Statistik vergessen hat – mit Nachweisen in unseren Unterlagen, gezielter Weiterentwicklung und als unverzichtbares Personal für unsere Partnerkrankenhäuser, nicht als Allround-Handwerker. Die Welt wird diese Arbeitskräfte irgendwann zählen. Die Krankenhäuser, die es schon tun, sind der Zeit voraus.

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