Sichere Chirurgie ist ein technikabhängiges Wunder
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FromThe Field Desk
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Eine Operation erscheint als menschliche Leistung – und das ist sie auch – aber sie findet innerhalb eines Rahmens aus Technik statt: Anästhesiegeräte, Sauerstoffversorgung, Absaugung, Überwachung, Sterilisation, Beleuchtung, Elektrochirurgie. Fehlt eines davon, reißt der Rahmen.
Deshalb stößt die globale Chirurgie-Bewegung immer wieder auf die biomedizinische Realität. Die WHO Surgical Safety Checklist machte die Pulsoximetrie zum Standard sicherer Anästhesie – und die daraus entstandene Lifebox-Initiative zeigte in einer in Anaesthesia veröffentlichten Malawi-Studie, dass die Einführung von Oximetern mit Schulung die Zahl der Sauerstoffmangel-Episoden bei Patienten während und nach Operationen messbar senkte.
Liest man die Literatur zur globalen Chirurgie mit biomedizinischem Blick, erkennt man ein Muster: 'Zugang zu chirurgischer Versorgung' hängt maßgeblich von der Einsatzbereitschaft der Geräte ab. Ein OP-Saal mit ausgefallenem Sterilisator ist kein OP-Saal mehr, sondern nur noch ein Raum.
Für unser Netzwerk stehen Geräte entlang der chirurgischen Versorgungskette bei jeder Bewertung ganz oben, und Freiwillige mit OP-Erfahrung sind Gold wert. Wenn Sie Ihre Karriere damit verbracht haben, OPs in Nordamerika am Laufen zu halten, gibt es irgendwo einen Saal, dessen Zeitplan sich im Monat Ihrer Ankunft im Netzwerk grundlegend ändern würde.
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